Empty Balloons Society Ex

–English below–

Konsequent ist die Arbeit vom in Düsseldorf lebende japanischen Konzeptkünstler miu mit seiner Lust, ein alternatives Kommunikationsform zu schaffen, aus der Perspektive, dass eine Fehlfunktion in einem geschlossenen System immer faszinierend ist. Seine letzte Bühnenarbeit „Empty Ballons Society“, die 2017 im WELTKUNSTZIMMER gezeigt wurde, war eine experimentale Plattform, die ihm ermöglichte, die Erzählung über eine imaginäre Weltanschauung „Society in Empty Balloons“ sowie eine „Society as Empty Balloons“ in zwei Sprachen (japanisch und deutsch) parallel zu schaffen. Mit seinem Hintergrund als zeitgenössischer Komponist verfasste er eine Remix-Version der „Society“, indem alle vorgelesenen Textfragmente als phonetisches Material behandelt und verwandelt werden. Der unorthodoxe Dialog zwischen zwei Vorlesern (Daniel Werner auf Deutsch und Soya Arakawa auf japanisch) und ihrem Avatar (ein programmiertes Dolmetschersystem) induziert dabei ästhetische Übersetzungsfehler, die unerwartete Klangschaften mit vielfältigen Sprach-Echos erzeugt, Die Suche nach einer alternativen Sinnlichkeit im Grenzgebiet zwischen Lesung, Performance und Klangkunst.

Datum: 29., 30. November 2018, 20Uhr
Ort: WELTKUNSTZIMMER
Eintritt frei

Konzept, Text, System Composition: miu
Performer: Soya Arakawa, Daniel Werner
Ton: Detlef Funder, miu
Dauer: ca. 40 min

Gefördert durch: das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Musikfonds e.V., Hans Peter Zimmer Stiftung
Mit freundlicher Unterstützung von: WELTKUNSTZIMMER

–English–

The last theater work of the Düsseldorf-based Japanese concept artist miu „Empty Balloons Society“, which was shown in 2017 in WELTKUNSTZIMMER, was an experimental platform that enabled him to create the narrative of an imaginary world view „Society in Empty Balloons“ as well as a „Society as Empty Balloons“ in two languages (Japanese and German) in parallel. With his background as a contemporary composer, he wrote a remix version of „Society“ by treating and transforming all the text fragments read aloud as phonetic material. The unorthodox dialogue between two readers (Daniel Werner in German and Soya Arakawa in Japanese) and their avatar (a programmed interpreter system) induces aesthetic translation errors, creating unexpected soundscapes with multiple language echoes, The search for an alternative sensuality in the border area between reading, performance and sound art.

Concept, Script, System Composition: miu
Performer: Soya Arakawa, Daniel Werner
Sound: Detlef Funder, miu

Sponsored by the Cultural Office Düsseldorf, Musikfonds e.V., Hans Peter Zimmer Stiftung / Supported by WELTKUNSTZIMMER

In German and Japanese Language

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